CTOs der deutschen Industrie tagen bei Kuka zu Industrie 4.0 und den Konsequenzen für das IP Management

Welche Rolle wird IP als Wettbewerbsinstrument für die deutsche Industrie in der Digitalisierung und beim Internet of Things spielen? Wie müssen sich hierzulande Technologieunternehmen mit ihrem IP und ihrem IP Management in einem globalisierten Wettlauf um die besten Marktplätze positionieren? Diese Fragen wurden im März beim deutschen Top-Experten für Robotertechnologie KUKA im Erfahrungsaustausch zwischen Technologievorständen erörtert.

Am 16. März traf sich der Industrierat Wettbewerb des Dieselkuratoriums beim Robotikspezialisten Kuka in Augsburg. Das Dieselkuratorium ist das Wahlgremium des ältesten deutschen Innovationspreises, der Dieselmedaille.

Das Dieselkuratorium veranstaltet zweimal jährlich ein Treffen der Technologievorstände im Rahmen des CTO-Forums. Der Industrierat Wettbewerb tagt aktuell zu den Fragen von IP als Wettbewerbsinstrument in der Industrie 4.0 und der zukünftigen Positionierung der deutschen Industrie.

Podiumsdiskussion auf dem CTO-Frühjahrsforum 2016 in der Zentrale der Fraunhofergesellschaft in München. V.L. Hr. Dr. Beukenberg CTO Wilo, Hr. Dr. Gall CTO Dräxelmaier, Hr. Lehmann CTO Herrenknecht, Moderatorin Frau Anderl, Hr. Dr. Rodemann CTO Vorwerk Elektrowerke, Hr. Dr. Steffen CTO Rittal, Hr. Dr. Wingefeld CTO SGL Carbon, Hr. Dr. Zahn CTO Stihl.


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Seit dem Jahr 1953 wird die Dieselmedaille, Deutschlands ältester Innovationspreis verliehen. Dieser gibt Persönlichkeiten Anerkennung und eine öffentliche Plattform, die nicht nur Erfindergeist an den Tag gelegt haben, sondern auch die Fähigkeit bewiesen haben, Ideen erfolgreich unternehmerisch umzusetzen. Derartige Erfolge haben Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und rücken das Thema Innovation in den Fokus des öffentlichen Interesses.

Verleihungszeremonie der Dieselmedaille im Ehrensaal des Deutschen Museums.
Dieselmedaille:
61 Jahre Dieselmedaille, Verleihung der Dieselmedaille 2014 auf youtube

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2 Kommentare

  • Ich geben Ihnen völlig Recht. Das Besondere ist hier, dass sich Technologievorstände über IP branchenübergreifend, intensiv austauschen. Wie bedrohlich ist es, wenn der Wettbewerb anfängt ganze digitale Geschäftsmodelle zu patentieren? Warum sind Mitbewerber im Innovationsprozess schneller und wie verkürzen die ihre time-to-market mit Patentarbeit – wo doch eigentlich das Gegenteil eher der allgemein aktzeptierte „common sense“ ist? Die Digitalisierung, das ist die Beobachtung, verändert die IP-Arbeit im Unternehmen und in der Anwendung als Verbietungsrecht und Wettbewerbsinstrument. Da passiert viel und nicht unbedingt zuerst in Deutschland. Wir müssen sehr aufpassen in diesem Bereich nicht hinterherzuhinken.

  • Es ist gut, zu sehen, dass sich intensiv mit den Herausforderungen der Industrie 4.0 beschäftigt wird. Solche Treffen sind essentiell, damit die deutsche Industrie auf diesem Gebiet nicht zurückbleibt.

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