Patenthandel: Siemens verdient damit Millionen

Technologiekonzerne, Patent Broker, Anwälte und Aktionsplattformen sind sich einig, der Markt für Patente und Lizenzen zieht in Europa wieder an. Aber der Handel ist sehr spezifisch geworden und benötigt viel Expertise. Unternehmen gehen auch ohne die Unterstützung von Händlern direkt an den Markt, wie zum Beispiel Bayer, Philips, Airbus oder Siemens. Neue Mitspieler im europäischen Markt sind Patenttrolle, oder auch Non Practicing Entities. Bei diesen Unternehmen ist das Durchsetzen von Patenten der eigentliche Geschäftsgegenstand.

Die aktuelle Marktsituation beschreibt der Artikel „Patenthandel – Deals bedürfen intensiver Zusammenarbeit“ (S.46-49) aus dem Unternehmensjurist vom Januar 2017. Wissen gilt schon seit vielen Jahren als Wachstumsmarkt und der Handel mit Patenten ist ein konkreter Ausdruck der Wissensökonomie. Der Produktionsfaktor Wissen wird vor allem mit den Megatrends der Globalisierung und Digitalisierung immer wichtiger. Schutzrechte wie Patente oder Lizenzen zu deren Nutzung, bieten die Möglichkeit wissen handelbar zu machen. Während der Finanzkrise ist auch der Markt für Patente weltweit zusammengebrochen. Seit einigen Jahren wachsen auf globaler Ebene nicht nur die Anmeldezahlen wieder (WIPI-Statistik), sondern der Handel mit Patenten nimmt weltweit wieder Fahrt auf.

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Ein Kommentar

  • Auch andere Unternehmen greifen auf diese Möglichkeit des Verdienstes zurück, allerdings scheint Siemens damit immer noch sehr weit vorne zu liegen.

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