Siemens IP Chef Beat Weibel: Zukunftsvision von IP in der digitalen Transformation

„Herausforderungen der Digitalisierung für IP Abteilungen“, war der Titel des Vortrags von Beat Weibel auf der VPP Frühjahrstagung in Stuttgart. Er beschreibt ein Zukunftsszenario für die IP-Arbeit unter den Rahmenbedingungen von YUCA: Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Die digitale Transformation bedeutet nicht nur Unsicherheit und Komplexität, es müssen auch neue Geschäftsmodelle und -opportunitäten berücksichtigt und möglichst genutzt werden. Wertschöpfungsarchitekturen werden hinterfragt und umgestaltet, Leistungsversprechen und Kundenbeziehungen neu ausgerichtet. Unternehmen wie Siemens schaffen Lösungen für Kunden in digitalen, cloud-basierten Eco-Systemen mit anderen Partnern und werden zunehmen kooperativ und offen. Aus dieser Situation ergeben sich enorme Herausforderungen für das IP-Management.

Beat Weibel ist 1966 in Zürich geboren und wurde nach seinem Studium der Elektrotechnik an der ETH Zürich Patentanwalt bei ABB, wo er viele Jahre die IP Abteilung geleitet hat. Seit Januar 2013 ist er IP Chef bei der Siemens AG. Er ist Mitglied des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb und auf vielen öffentlichen Veranstaltungen spricht er zu den Herausforderungen von IP und der Zukunft des IP Managements.

Weibel setzt sich seit Jahren für ein IP-Management ein, das sich an der Qualität des IPs orientiert und lässt sorgfältig das umfangreiche Patentportfolio von Siemens bei nicht ausreichender Qualität aussortieren (hier ein Interview dazu).

Im Vortrag bei der VPP Frühjahrstagung führt Beat Weibel aus, welche Herausforderungen die digitale Transformation an den IP Schutz stellt, wie der Weg der Siemens AG von einer erfindungsgetriebenen zu einer wertgetriebenen IP Strategie aussieht und welche Herausforderungen sich daraus für das Berufsbild des Patentanwalts und die IP Abteilungen ergeben.

Hier finden Sie die Zusammenfassung des Vortrags.

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